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Philosophie

MARINA WACHS – DESIGN PERFORMANCE

Design ist

Design ist nachhaltige Verantwortung, Design ist Schönheit mit Gesellschaftswert, Design ist Geschichte, Design ist Teil unserer Kultur/-Geschichte, des materiellen und kulturellen Gedächtnis und formt unser Leben.

Design ist Weltentwurf und das funktioniert im 21. Jahrhundert nur noch mit nachhaltigem Anspruch.

Wir müssen wieder größer denken, in einem Zeitalter, indem die analogen Werte gegenüber den Digitalen gering geschätzt werden; größer denken und entwerfen bedeutet, Dinge und Konzepte zu gestalten, die eine bestimmte Anmutung haben und mit Erinnerungswerten Potential für eine langlebige, Ressourcen effiziente Produkt und Konzept-Kultur Geltung erlangen.

Funktionalität und Ökonomie sind hier gesetzte Werte in der Designentwicklung.

Was für die Architektur die Baukultur ist, ist für das Design die Produkt- und Konzeptkultur. Hierbei sind die Teilnehmer des Produktkulturkreises wesentliche Parameter formulierende Experten.

Im Zentrum steht der Mensch und die Handhabung der Dinge, das Material im Rahmen des technischen Prozesses der Herstellung und Implementierung.
Die Beziehung des Kulturgutes zu den Menschen schafft Lebensqualitäten, dieses können wir nur gemeinsam konzipieren, umsetzen und evaluieren.

Abgesehen davon, dass die Funktion und „sustainablity“ state of the art von Design sein muss, ist Design „so wenig Design wie nötig“,

Design ist verführerisch und somit überzeugend,

Design ist durchdacht und gemacht,

Design ist materielle Verführung und abstraktes, ästhetisch wie ethisch ausgereiftes Denkwerk,

Design ist fluid und dennoch bleibend…

Wir lieben Dinge, derer wir uns erinnern, mit denen wir uns identifizieren und diese wertschätzen, auch wenn alles im Fluß ist.

Designwissenschaft ist

Designwissenschaft ist eine übereingekommene designtheoretische Reflektion spätestens seit der Designwissenschaft von Holger van den Boom an der HBK Braunschweig und präferiert innerhalb ihrer Argumentation seit Bauhaus und der HFG Ulm die Produkt-Design Kultur.

Innerhalb der „sustainable design studies“ von Marina Wachs, ist der interdisziplinäre Gedanke an eine wissenschaftliche Design-Area gewachsen und untersucht innerhalb einer kulturtheoretischen Sichtweise, mit Hilfe von Fallstudien die Möglichkeit, das kulturellen Gedächtnis (Jan Assmann, 1998) mit dem materiellen Gedächtnis (Marina Wachs, 2007) für die Disziplinen der Theorien (Modetheorie, Architekturtheorie, Designtheorie) hinsichtlich des Mediums zu konkretisieren.

Forschungsschwerpunkte von Identitäten und Lebens- und Arbeitsweisen haben kulturanthropologische und nicht allein historische Bedeutung und bilden einen Schwerpunkt bezüglich der materiellen Kultur (des Designs) unter anderen, die historisch betrachtet die cultural turns in die Auswertung und Zukunftsprognose einbeziehen. Weitere global gesellschaftliche relevante turns, wie der iconic turn und translational turn, letzterer für die Lehre von Interkulturellem Design von Bedeutung, zeigen nicht alleine Veränderungen auf sondern bilden neue Kennzeichen und Kennwerte für das Design der Zukunft.

Die Designwissenschaft ist jung im Gegensatz zu herkömmlichen Natur- und Geisteswissenschaften;
Designwissenschaft ist experimentell im Aufbruch und somit anderen Charakters als zum Beispiel die Mathematikwissenschaft und die Linguistik und dennoch gibt es Gemeinsamkeiten, Gesetzmäßigkeiten, die inter- und transformativ für das Design der Zukunft nutzbar ist.

Designwissenschaft ist Teil unserer Kultur, insofern sollten die Möglichkeiten von (sutstainable) Design viel früher im Bildungswesen und im Lebensalltag verankert werden, als dass die Deutschen Curricula der Schul- und Hochschulbildungswege heute vorsehen. Design ist kulturelle Bildung, die ökonomischen und sozialen Nutzwert generiert – nachhaltig.

Angebot

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  • Beratung & Entwicklung
  • Konzepte
  • Spaces & Workshops
  • Vorträge
  • Gutachten & Machbarkeitsstudien
  • Material & Design

Aktuelles

MarinaElenaWachsMaterialPreis2020picValentinWachsWebPic
26. Juni 2020 – raumprobe Stuttgart, Germany, https://www.raumprobe.com/de/materialpreis

Jury-Mitglied des >Materialpreis 2020, von raumprobe Stuttgart<

Als Industrial Designerin schrieb ich meine Doktorarbeit über den Umgang mit Materialien in Design, Kunst und Architektur: das >Material Mind<, das im Jahr 2021 mit Hilfe einer neuen großen Forschungsveröffentlichung eine Weiterentwicklung erfährt… Als Professorin bin ich ebenfalls immer auf der Suche nach neuen, bewährten – also nachhaltig einsetzbaren – Materialien, sehr gern zusammen mit Studierenden und Kooperationspartnern in Europa und der Welt. Ich bin sehr gespannt auf die Jurysitzung im Juni mit innovativen Materiallösungen und zusammen mit renomierten DesigernInnen, PlanerInnen, Strategen und dem super Team von raumproben. Ich freue mich sehr auf das „Berühren und Berührt werden“ von Materialien – wenn auch mit Handschuhen in Folge der besonderen Umstände der Corona Pandemie. Marina-Elena Wachs, Material Mind – Neue Materialien In Design Kunst und Architektur

Der >Materialpreis 2020< steht in der Reihe der Ausschreibungen von raumproben Stuttgart seit dem Jahr 2013.

„Bis zum 31. Mai 2020 können sich Materialhersteller, Entwickler und Kreative mit ihren zwischen 2018 und 2020 realisierten Materialien um den begehrten Materialpreis bewerben. Dabei wird es wieder spannend zu sehen sein, welche Neuheiten, welche besonderen Attribute, die hochkarätig besetzte Jury um Werner Aisslinger überzeugen können“ (raumprobe Stuttgart, s.website)

vgl.: raumprobe Stuttgart: Materialpreis 2020: https://www.raumprobe.com/de/materialpreis

(picture by Valentin Wachs )

Collage_Spendenaktion_TogetherWebPic
15/04/2020 –  Wir zusammen haben gespendet – helfende Hände gegen Covid-19, Germany, Europe, around the world

Europeans together >a donnation for  the crisis, togetherness

Designer together: Marina-Elena Wachs togehter with design studens and alumni for helping hands, medical support, for people in Germany, Italy, Africa, Asia and NY.
textilepop.
Wir haben gespendet, wir haben Masken genäht und gespendet, wir haben Geld gespendet, damit Schutzausrüstungen gekauft werden können, für Ärzte in Italien und Ärzte im Einsatz von Ärzte ohne Grenzen … wir haben für Afrika und Asien gespendet und für New York. Designerinnen zusammen; in der Krise der Corona Pandemie zusammenzustehen hilft und macht Mut. Es gibt so viele Menschen und Projekte, die Deine Unterstützung gebrauchen können… helping hands Marina, Elise, Franziska, Katharina und Theresa.
new book 2021
print / e book
>design methods towards an immaterial world<
2021>second book< by Dr. phil, Dipl.-Des. Marina-Elena Wachs
about design / methods and cultural education in the demand of more resilence, in English:

2021: second book: >design methods related to industry, to cultural education and towards more sustainability in the post digital era<

by Industrial – Designer Marina-Elena Wachs

After more than 30 years in business, creating in a sustainable manner and representing a design attitude for longlasting design and material objects and concepts – after 20 years creating, researching and devoloping, mediating and consulting in design – after 10 years teaching at Universities in Germany, UK and Sweden: it is great pleasure to offer my „second book“.

It is an offer, to use and to read in this book by five ways, five perspectives…

KEYWORDS of the new book by Marina Wachs will appear in 2021:…

From the beginning on, looking into the „places to remember“ – to generate with this knowledge bank new sustainable, connected and integrating design engineering solutions… until the need of European design education in the future… discussing  WOMENS’s business model partnerships, design education strategies, future entrepreneurial design school as business model, and a new design method for a post digital aera with more sensuality in touching future models with AI and! EQ …

ABSTRACT
… in preparation…

wollfliesSampleBeckerFotoWachs2019
September 2019 – Royal College of Art, London, UK

interactive workshop: >DRIVERs FOR THE DESIGN SHIFT – European design heritage and furniture  based materials for SMART design/concepts

Prof. Dr. Marina-Elena Wachs lecture / workshop, cross cultural together with Prof. Ashley Hall PhD, RCA, London

Industrial design heritage of Europe – UK, Germany, Denmark, Sweden, Italy – in communicative interactive working spaces, will be analysed by students of different design and management areas to understand the cultural differences… the cultural differences?

what kind of differences…in design?… do we have different product codes, product languages in our common history in the northern countries? could you identify differences or linkages… or common design characteristics … to follow? … to understand each other and the need of deeper communicative levels in a post digital area as great chance in Europe:
to conquer common tasks like sustainability, culutrual turns in relationship to changing cultural behaviour, the change in design methods and a design turnaround, the need for inter-scenario thinking in the digital post aera in design / engineering / management …
This workshop is in preparation and will be compared with other workshops in 2019/2020 in Germany, Italy and France…
(picture by Marina Wachs, a new expample by Fritz Becker GmbH & Co. Kg.)

Non-hierarchical-landscapes-FigureHallAndWachs2019
12/09/2019 –  EPDE conference 2019, University of Strathclyde, United Kingdom

LECTURE / PUBLICATION: >European driving range – innovative landscapes for a tangible, non-hierarchical learning space within a material and immaterial togetherness

Industrial-Designer Prof. Dr. Marina-Elena Wachs togehter with Ashley Hall PhD, Royal College of Art London
EPDE conference 2019 Glasgow Wachs (PDF)

The new 21st century challenges facing design including sustainability, migration, food, water and data security and terrorism. These have left 20th century design approaches lagging behind while we also now recognise that the ‘western’ design model is limited. As geopolitical changes accelerate in Europe, new opportunities and challenges are emerging in collaborating for a profitable “togetherness”. The demand for high value designed products created across the future European landscape will require new educational talents working seamlessly across integrated analogue and digital platforms while responding to evolving cultural needs emerging through new consumer behaviours. With the help of a differentiated design landscape we are developing the parameters to meet the future needs of innovation and design engineering opportunities in the 4th industrial revolution: new standards in the digitalized learning landscape; new design methods for cross cultural creativity and understanding, higher level of integration between qualitative and quantitative approaches in design-engineering, redefining borders and correlations between design, engineering and creativity; knowledge sharing in non-hierarchical cross-cultural learning; differentiating analogue and digital education skill bases in a connected European learning landscape to increase creative diversity. The ‘European Designer Driving Range’ explores a concept that gives us the possibility to reflect on the needs for tomorrow from a pan-European perspective. We aim to identify the key drivers for a collaborative European non-hierarchical learning landscape and explore how these could be engaged through a future platform.

Keywords: Creative process; European design education; Immateriality; Future education strategy; non-hierarchical; cross-cultural design space

05/09/2019 DHS Conference >The Cost of Design – The Business of The Bauhaus<, University of Northumbria:

lecture: >The entrepreneurial power of design schools – like Bauhaus – as profitable partnerships in architecture and textile<

Prof. Dr. Marina-Elena Wachs

In this centenary year of the Bauhaus, the Design History Society (DHS) and the German Gesellschaft für Design Geschichte (GfDG) collaboratively welcome to this conference.

KEYWORDS of the paper by Marina Wachs are:
European design education /-history, Bauhaus and WOMENS’s business in architecture / textiles, Bauhaus business model partnerships, design education strategies, design schools as business model, future entrepreneurial design school as business model: by foundations!

ABSTRACT
If we look at Bauhaus as business excellence model, we have to look at the power of business’ men like Walter Gropius and Mies van der Rohe, and their influence in industrial design and architecture in practice AND in design education in history. Focussing Bauhaus presence and education system for creative industries, these personalities used their income and their market awareness to organise the design school. Their buildings demonstrated that Bauhaus teacher occupied constructing architecture for eternity – matching to the spirit of modernity, but always with support by rich entrepreneurs and an intellectual playground. Teacher at Bauhaus were used to create market suitable products, but very often profit was based on “partnerships” with women at Bauhaus. They gave great impulse for “new” design and architecture: beneficial partnerships, based on mixed teams, but not in time, to announce women as official project-partner. Beside this, beneficial economic, practises based projects mirrored back the drive of interdisciplinary combined courses of Bauhaus for a changing market.
Following design education strategies, today we use methods like design thinking in interdisciplinary AND hierarchy less AND cross cultural creative playground in succession of Bauhaus education heritage to come to advanced business models in design /-education. … in preparation…

25. Juli 2019 – 18:30 Uhr: Vortrag in: Ausstellung „Dressed for Success – Matthäus Schwarz: Ein Modetagebuch des 16. Jahrhunderts“ im HAUM – Braunschweig

Vortrag: >TEXTIL – TECHNIK – TEXTILTECHNOLOGIE GESTERN UND IN ZUKUNFT: ZUR RENAISSANCE-MODE VON MATTHÄUS SCHWARZ<

Prof. Dr. Marina-Elena Wachs

Matthäus Schwarz’ Klaidungsbuechlin repräsentiert den ersten Connaisseur der Männermode als Mode-Guide. Darüber hinaus ist die Renaissance-Mode in der Textilhistorie beispielhaft für das Zusammenspiel von Gesellschaft, Mode, Textilnachfrage und entsprechender Entwicklung der Textiltechnologie. Eine größere Nachfrage an bestimmten, zum Beispiel gewebten Materialien wie Samte, Brokate, Damaste, Atlas-Ware aus Seide und entsprechender repräsentativer Materialien, spiegelt nicht allein den Reichtum dieser Zeit in Form von Mode mit Hilfe von Textilien – als textiles Kulturerbe. Repräsentanz – Reproduktion – Reformation spiegeln den Zustand der Gesellschaft im 16. Jahrhundert. Ohne die Entwicklung des Buchdrucks hätten wir heute nicht die Form des Textildrucks. Darüber hinaus ist interessant, wie sich Nachfrage von Mode-Stilen und Experten (Fachleute) der Textilindustrie gegenseitig befeuerten. Matthäus Schwarz ist aber auch ein Beispiel der Repräsentanz des Deutschen textilen Erbes im Bereich des Manufakturwesens innerhalb Europas, dem wir aktuell wieder neues Bewusstsein entgegenbringen. Wir bedienen uns heute dem Kleidungsbüchlein als „textiles Gedächtnis“, als Inspiration auf der Suche nach neuen WERTvollen nachhaltigen Textilien und textiler Innovationen in allen Design- und Lebensbereichen.
(Bildzusammenstellung Marina Wachs für Teaserbild:  alle Designs und Materialien: Franziska Poddig, Design >Orsino<: Outfit Skizze, Torso, textile Samples, 2019)

07 – 2019 DAB Deutsches Architektenblatt – Beitrag zum Schwerpunktthema INSPIRATION – Wie gute Ideen entstehen, Print: S. 28 und online

Veröffentlichung: >It ’s all about images – Kulturelle Synergien und Synästhesie <

Dipl.-Des. Marina-Elena Wachs (Diplom-Designerin – Industrial Design)

„How fragile we are, how fragile we are…“ haben Sie das Lied von Sting im Ohr? Hören Sie seine gewollt enervierenden und rollenden Worte in einer Melancholie, dass dieser dumpfe Klangteppich im Hinterkopf bleibt? Für mich kommt Inspiration aus genau diesen Bildern, die wir im Kopf generieren, durch uns inspirierende Impulse wie Musik, Farbe, Licht, in einem bestimmten Moment aus einer Szene entnommen, die unsere positive Stimmung aufnimmt. Oder durch Naturfakte, die wir in entspannten Momenten im Urlaub sehen, in ungewohnter Umgebung, in der wir uns öffnen für neue Impulse – ohne Stress. Das ist ein wesentlicher Faktor, um zu innovativen Ergebnissen zu kommen: wenn Inspirationen auf positive Gefühle treffen, auf das Individuum, das sich für Neues öffnet und es zugleich mit eigenen Erfahrungen, mit vertrauten Werten verknüpft.

Mich inspiriert es immer, wenn ich in andere Länder reise, insbesondere Frankreich mit der emotionalen Art, der Sprache, dem Licht der südlichen, warmen Atmosphäre … und den Bildern, die mir in der Natur am Atlantik begegnen: Der „helle Raum“ am Meer, Licht, Schatten, das Rauschen, die Bewegung der Wellenbilder, „stills“ von Tauen oder Tauresten und anderem angeschwemmten MeeresZEUG, das neue Bilder evoziert, Design animiert… Oder die Bilder in den französischen Zeitschriften, die ich zu neuen Moods zusammenlegen kann, ob nun tatsächlich als Collage für ein Design oder im Kopf. Images wie ein Stillleben, die wir in Erinnerung an etwas generieren, arrangieren… und dabei ist der Akt des Zusammensetzens ein ganz wesentlicher, von mir gemacht. Man entspannt, aber das Hirn arbeitet noch an den Aufgaben von gestern, und dann – bang!: Da ist sie, die Lösung für das kreative Problem – Objekt, Prozess, Konzept… mehr siehe DAB:https://www.dabonline.de/schwerpunkt/inspiration/

(Bild Marina Wachs für Teaserbild, 2019)

lecture
>cultural heritage in relation to industry 4.0 in the digital post era<
23/05 – 24/06 ’19 NRW Forum Düsseldorf

 

>Cultural Heritage in design …< within the expo Textile_Pop, Exposition with students and alumni, guided tours and maker spaces for children:

Prof. Dr. Marina-Elena Wachs

Industrial design processes are changing, what about the European skills in creative industries and how important are the cooperative non hierarchical working skills in SUSTAINABLE design / engineering / management businesses? The project Textile Pop is demonstrating the new way of creating the future in sustainablity by a new „togetherness“ ( Richard Sennett): Students as talents and experts and teachers from European countries togehter in interactive processes… see more at the website: TextilePop_Europeans together in SUSTAINABLE design / engineering / management, listen to the audioguides at that website and with the help of the QR-codes within the exposition and after the great exhibition at NRW Forum Düsseldorf. With greatest thank to the director of NRW Forum Düsseldorf: Alain Bieber and his team!

12/01/2019 –  Marina Elena Wachs, Braunschweig guided tours DOMOTEX

Marina-Elena Wachs führt durch die DOMOTEX – Trends am Sa., 12. Januar 2019, ab 15:15

Industrial-Designerin Marina-Elena Wachs führt innerhalb guided-Tours auf der DOMOTEX -Messe Hannover

Die Industrial-Designerin Marina Wachs führt die Tour um 15:15 Uhr auf der DOMOTEX-Messe Hannover an. Die von World-Architects organisierten „Guided Tours“ besucht ausgesuchte interessante Messestände mit den Innovationen der Teppichböden, Bodenbeläge und des Interior-Designs, für Experten der Einrichtungsbranche, Designer, Architekten und kreative Köpfe, ganz individuell. Frau Wachs diskutiert neue Materialien und Produktionsprozesse mit Hinblick auf Nachhaltigkeitsthemen auch mit Blick auf die post digitalen Produktionsprozesse. Was benötigen wir in Zukunft in einer Gesellschaft, die die circular economy anstrebt, wie können kulturelle Werte, wie handwerkliche Werte hierzu beitragen? … come along with us…

18.10.2018 – Museum für Werte – Ausstellung im Kunstmuseum WOB:

>Respect to grandmothers life – my personal cultural heritage:  OBJECTS MADE OF METAL AND CANVAS<

Prof. Dr. Marina-Elena Wachs stellt mit aus

Großmamas Armband – Respekt einflößend und mein persönliches Erbe

(Respect to grandmothers bracelet – my personal cultural heritage)

Der Wert, der mir in meiner Kindheit bei Besuchen bei meiner „ApfelschälendenLieblingsOma“ vermittelt wurde ist von immaterieller Natur. Die Zeit, die sie mir gab, die Ruhe, die neuen Eindrücke… Und doch ist es dieses Armband als einzig(artig)es Erinnerungsstück, das ich – neben dem familiären textilen Kulturerbe – von ihr habe und das mich mit ihr verbindet, an sie erinnern lässt: Das Armband ist aus weiß- und gelbgold, weichem Material, es verbiegt sehr leicht… es verkörpert für mich das Leben meiner Oma, das nicht nur weiß und schwarz war; Ich empfinde großen Respekt vor der Leistung meiner Oma und vor ihrer Haltung dem Leben gegenüber.
Meine Oma ist Anfang des 20. Jahrhunderts geboren, sie hat zwei Weltkriege in der Blüte ihrer Jahre auf dem Land mit harter Feldarbeit überstanden, mit großen Entbehrungen…

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… Sie baute den Flachs selber an, den sie erntete, hechelte… und vieles mehr, bis sie das spröde Material zum Garn verspinnen, in Nachtarbeit bei Kerzenschein am großen, Raum füllenden Webstuhl verweben konnte und ihren drei Töchtern dann in Form von Tisch- und Bettwäsche, Weißwäsche mit bestickten Elementen – häufig identitätsstiftenden Monogrammen – als wertvolle Aussteuer veredelte.

Diese Tischdecken habe ich als Enkelin von einer ihrer Töchter übernommen und diese sind mir nicht nur schmückendes Beiwerk in meinem zu Hause… Die unterschiedlichsten textilen Flächen erzählen mir Geschichten, so wie mir meine Oma in meinen Ferien Geschichten erzählte; sie wurden zu meinem Familien- und persönlichen kulturellen Gedächtnis… da ich viel später erst die handwerkliche Prägung meiner Oma und auch meiner Mutter zur Profession machte… unbewusst weiter entwickelte, von dem Kulturerbe ganz viel in meinen Beruf und in meine Leidenschaft hineintrage…

Viel wichtiger ist aber die Erinnerung, an die Zeit, die mir meine Oma in den Ferien gab, die Geschichte(n), die wir zusammen erlebten, die Aufmerksamkeit und Wertschätzung, die ich von ihr und sie von mir erfuhr. Ich weiß, wie hart sich ihr Leben manches Mal angefühlt haben muss und dennoch kenne ich auch ihre weiche Seite, dieser Generation… Das Armband und die von ihr gefertigten Stoffe sind scheinbar so gegensätzlich und doch nur im Material different: weiße und gelbe (weiße und schwarze… ) Fäden verwoben ineinander, wenn ein Faden gehoben oder gesenkt wird – beim Webvorgang – im Leben… Viel später erst begriff ich, wie prägend dieses Familien-Erbe in der Wertschätzung meines persönlichen kulturellen Gedächtnisses für mein Leben war – privat und beruflich…weshalb ich die materiellen Erbstücke sehr wertschätze aber zugleich hauchen sie mir großen Respekt vor der Lebensleistung meiner weiblichen Vorfahren ein; Respekt auch vor der Lebensklugheit…
Dieses Erinnerungsstück, dieser auch symbolische Wert hinter dem Objekt – dem Armband, die Geschichte(n), die damit verbunden ist (sind), ist von Dauer, es prägt mein Leben – jeden Tag…

Jan Assmann (2013 (1992), S. 16) möchte ich hierzu erwähnen, der schrieb: „Jede Kultur bildet etwas aus, das man ihre konnektive Struktur nennen könnte. Sie wirkt verknüpfend und verbindend, und zwar in zwei Dimensionen: der Sozialdimension und der Zeitdimension. Sie bindet den Menschen an den Mitmenschen dadurch, dass sie als „symbolische Sinnwelt“ (Berger/Luckmann) einen gemeinsamen Erfahrungs-, Erwartungs- und Handlungsraum bildet, der durch seine bindende und verbindliche Kraft Vertrauen und Orientierung stiftet. […].“… und Zukunft anstiftet. Marina-Elena Wachs

Tochter von E. Zieger, Enkelin von M. Wilkening, Fotos von Valentin G Wachs. BS, 08/2018.

16.11.2018 – 11.00Uhr – Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig

Marina-Elena Wachs und Sven Nommensen lesen morgens im Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig zum Bundesweiten Vorlesetag…

Marina-Elena Wachs, Sven Nommensen, Theresa Scholl, Malina Angermeier, Leonard Aha und andere Personen lesen für Grundschulkinder anlässlich des Bundesweiten Vorlesetag, der im Jahr 2018 unter dem Motto „Natur und Umwelt“ steht.

Der Bundesweite Vorlesetag ist eine Intitative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung: https://www.vorlesetag.de/vorlesetag/

Zum Thema des Jahres 2018: „Natur und Umwelt“ lesen…

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… Marina-Elena Wachs, Sven Nommensen, Theresa Scholl, Malina Angermeier, Leonhard Aha für Schüler der Klassenstufe 1 – 2 und 3 – 4 im Museum vor ausgewählten Bildern und anderen Objekten. Die explizit für die Klassenstufen und das Thema ausgewählten Bücher wurden Kunstwerken zugeordnet und auch im Vergleich zu Gemälden und Werken der Angewandten Kunst, können die Kinder Natur ganz anders sehen und deuten, also lesen… Natur auf bildhafte Weise zu sehen und dabei Geschichten hören, ist auch einfach spannend:…die Ente schnatterte und kam aufgeregt aus dem Wasser heraus. Aber so schnell sie auch lief, der Wolf war schneller. Er kam näher und näher, er erreichte sie, er packte sie und …“ Wir lesen (und hören) aus Peter und der Wolf vor dem Bild des Querumer Eichenwald für die 1. bis 2. Klasse.

Schließlich wurde es so heiß, dass Mrs. Tredegar entschied, wir müssten den Äquator erreicht haben und seine Überquerung mit der entsprechenden Zeremonie feiern: der Äquatortaufe. Der Bootsmann Neptun…“ Wir lesen aus „Das grüne Schiff“ vor dem Schiffsautomaten aus China…

Wir entdecken gemeinsam, wie Kinder aus anderen Zeiten der Wald und ferne Länder faszinierten, als es noch keine Fernseher gab … „Alexander von Humboldt oder die Sehnsucht nach der Ferne“ vor ausgewählt exotischen Objekten der „Kunstkammer“ für 3. bis 4. Klasse…

„Lesen ist beGREIFEN“ mit allen Sinnen, es ist Teil kultureller Bildung, und lässt uns Kultur und Natur verstehen – Bilder der Natur und Umwelt, die wir im Kreislauf der Jahre(szeiten) wertschätzen. Ein nachhaltiges Anliegen wird hierin als Motiv für unsere Umwelt und zugleich für die kulturelle Bildung sichtbar, das ist Motivation für unser Engagement als Lesende im Jahr 2018: Mit allen Sinnen lesen… (Bilder: Valentin Wachs, 2018, hier: Malina Angermeier und Marina Wachs suchen für das Vorlesen Exponate aus)

lecture >Driver for Sustainable (Industrial) Design Culture - the 'Design Shift'<
05. – 07.09.2018 – EPDE – International Conference on Engineering and Product Design Education – Dyson School of Design Engineering, Imperial College, London, UK

lecture: >DRIVER FOR SUSTAINABLE (INDUSTRIAL) DESIGN CULTURE – THE ‚DESIGN SHIFT‘

Prof. Dr. Marina-Elena Wachs lecture / workshop

Industrial design as a driver for sustainability, culutrual turns and the relationship to changing cultural behaviour, the change in design methods and a design turnaround, the need for inter-scenario thinking in the digital post aera in design / engineering / management in consequence to a change of working and living conditions and the >design shift<… these are some keywords of the lecture during the conference in London, a publication will follow.

08/2018 –  Ulrike Brandi Licht GmbH, Hamburg

 

3 Generationen durchleuchten die Praxis für interdisziplinäre Designforschung des Materiellen und Immateriellen…

Lichplanerin Ulrike Brandi, Dipl.-Designerin Marina Wachs, Textil Design Ingenieurin Theresa Scholl und andere ExpertInnen im Austausch für eine neue Generation gestalterischer Disziplinen

Die Gemeinsamkeit von Ulrike Brandi und Marina Wachs ist der Titel und des damit verbundenen Abschlusses im Industrial Design: „Dipl.-Des.“ und darüber hinaus, dass sie ihre Expertisen in zwei ganz verschiedene berufliche Wege entwickelt haben… in dem die Leidenschaft für die Gesamtsicht auf Funktionen der Designqualität für „Mensch – Objekt – Lebensraum“ nachhaltig entwickelt wurde:

... mehr erfahren
Ulrike Brandi (https://www.ulrike-brandi.de/), heute als Lichtplanerin und Gestalterin für ausgezeichnete Lichtkonzepte international sehr erfolgreich tätig, durchleuchtete in Hamburg mit Marina Wachs, die aus der Sicht einer stark interdisziplinär, interkulturell und hierarchielos agierenden Designberaterin tätig ist, das Potential für ein neues Berufsfeld: Sie diskutierten mit der Textil Design Ingenieurin Theresa Scholl (https://www.theresascholl.de/) an Hand eines Entwurfes, der sich für das Textil einsetzt und entsprechend neuer Funktionen in der Architektur als souverän zu verwendenden 5. Baustoff Anwendung finden könnte. Sehr erfreulich war zu sehen, wie die nächste Generation an Designerinnen, ein neues Design-Feld fundiert darlegt und hierbei sowohl dem Zauber der Immaterialität erliegt als auch auch die Wirkung materiellen Zusammenspiels für den Menschen nachhaltig entwickelt.
04/2018 –  Conference 2018 >Textile and Place<, Manchester School of Art, Manchester Metropolitan University, Manchester

Lecture: >Industrial Design Culture and Textiles Traces –
a transdisciplinary look at working conditions, industrial changing and the … drivers for (textile) cultures

Prof. Dr. Dipl. Des. Marina-Elena Wachs

The research study „Textiles Traces“ is focussing on sustainable education and changing of working conditions in the textile industry in European centres of textiles experts to create a perspective of the next education programs for industry 4.0, after the fourth – digital – industrial revolution.

The study is focussing on intercultural codes of typical creation characters, which are the representative icons of society based on individual life courses, which proof the passion of textile experts, based on handcrafted and developed industrial processes in history, the basis for the cultural competence for the circular economy in the textile industry of today. It is obvious that the textile industry domains of the past – like Manchester (GB), Borås – (S), Krefeld (GER), were the industrial centres with tremendous economic power on the basis of individual experts textile skills. At the same time a change in style of product languages is based on the beginning of a new consciousness in design, generating new style after the World War.

In consequence the relationship between steel and textile, – between men and women and changing role models, between people and things and of >textile behaviour< and because of regional and cultural identification conditions are examined for demonstrating the industrial development in relation to changing conditions; but demonstrating at the same time the need for sustainable education aspects within textiles and design disciplines… (picture teaser: Marina Wachs, 2018, Manchester: Science + Industry Museum) The next conference 2020 is in preparation. more to conference 2018:  

Referenzen

Möbeldesign zwischen Moderne und Klassik

Prof. Dr. Marina-Elena Wachs moderierte das Expertentreffen mit fundierten Kenntnissen

So lautete das Thema des 7. Becker Designer-Meetings das Becker Brakel anlässlich des 80-jährigen Jubiläums veranstaltete. Geschäftsführer Dr. Ralf Becker konnte 70 Designer im Schloß Gehrden begrüßen.

... mehr erfahren

Ziel der Veranstaltung ist der Gedankenaustausch und die Information zu neuen Entwicklungen in der Formholztechnologie sowie im Möbelmarkt.

Für ein spannendes Programm sorgten namhafte Referenten wie Bettina Billerbeck, Chefredakteurin von „Schöner Wohnen“, oder Rolf Hay, Gründer von HAY. Der spannenden Frage „Wie werden wir in Zukunft wohnen?“ ging Dr. Andreas Siebe von der ScMI AG nach.

Entwicklungsleiter Joachim Schelper informierte über innovative Anwendungen in der Formholz- und Formvliestechnologie. Auch um Anregungen für das  nächste Becker Design Forum zu geben, dessen Ergebnisse wieder auf der „Interzum“ im Mai 2017 in Köln zu sehen sein werden.

Prof. Dr. Elena Wachs moderierte das Expertentreffen mit fundierten Kenntnissen.

Nach dem Meeting konnten die Designer noch an Betriebsführungen teilnehmen und neue Eindrücke sammeln.

Sustainability in Future Furniture Design

Prof. Dr. Marina-Elena Wachs

Interdisziplinäre Kooperationsprojekte

Prof. Dr. Marina-Elena Wachs

Einblicke in nachhaltige Design-Kooperationsprojekte aus den Jahren 2015-2017:

The Beauty in Design

Ulrike Brandi Licht

Lichtplanung und Leuchtenentwicklung
in Hambrug

Light Goes

Leuchtenentwicklung im interdisziplinären Team

Entwicklung von guten Lichtlösungen und Leuchtenentwicklung im interdisziplinären Team:

mit Lichtplanerin Ulrike Brandi, Architekt Ulrich Tillmann, Architekt und Industrial Designer Manuel Windmann, Industrial Designerin Marina Wachs und Bernhard Mann. Die Leuchten im Bild sind zum einen mit Holzfurnier und Glas in Kooperation mit Becker GmbH Brakel entstanden, die dunkle Leuchte ist aus transluzentem Beton und in verschiedenen Größen gestaltet.

Mitgliedschaften & Gutachtertätigkeiten

fashion-council-germany
materialpreis-2020
Logo-DHS-Oxford
Design History Society
Oxford – GB
dgft
dgft – Deutsche Gesellschaft für Designtheorie und -forschung,
Berlin – D
dmi
DMI – Deutsches Mode Institut – D
nmt
Netzwerk Mode Textil
Berlin – D
(PNG-Grafik, 225 × 225 Pixel)
BUND – Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.
Berlin – D
rat-nachhaltige-entwicklung
Jurymitglied seit 2019
nordlb
Machbarkeitsstudie für die Stiftung NordLB/Öffentliche
2014
dfg
Evaluation eines neuen open
Access-Formats und Gutachten
DFG – Deutsche Forschungsgemeinschaft
2013
becker-brakel-logo-200x200
acquin
Gutachtertätigkeit 2013/2014

Netzwerk

linkedin
Berufsprofil auf Linked In
dgft
dgft – Deutsche Gesellschaft für Designtheorie und -forschung,
Berlin – D